Volksschule Bad Vöslau

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Schulinterne Fortbildung
Geschrieben von: Robert Boczek   
Dienstag, den 02. März 2010 um 14:16 Uhr

clockAm 4. März fand eine ganztägige, schulübergreifende Veranstaltung für Lehrerinnen und Lehrer statt, für die der Volksschule ein schulautonomer Tag bewilligt wurde.

 

Die beiden Themen lauteten "Bildungsstandards - was hat das mit Schulentwicklung zu tun?" (Was passiert mit "Schule", wenn ich mich mit Bildungsstandards beschäftige? Von der Unterrichts- zur Schulentwicklung, vormittags) und "Neurobiologie des Lernens" (nachmittags).

 

"Bildungsstandards stellen ein wichtiges Instrument der Qualitätssicherung im Bildungsbereich dar. Sie legen jene Kompetenzen fest, die Schülerinnen und Schüler bis zum Ende einer bestimmten Schulstufe vorweisen sollen. Dabei handelt es sich um Fähigkeiten, Fertigkeiten und Haltungen, die für die weitere schulische und berufliche Bildung von zentraler Bedeutung sind."

 

Zitat aus: bifie.at/bildungsstandards

 

"Bildungsstandards legen konkrete Lernergebnisse fest. Diese Lernergebnisse basieren auf grundlegenden Kompetenzen, über die die Schülerinnen und Schüler am Ende einer bestimmten Schulstufe verfügen sollen. Die Kompetenzen beziehen sich auf ein aus dem jeweiligen Lehrplan abgeleitetes fachbezogenes bzw. fächerübergreifendes Kompetenzmodell und decken die gesamte inhaltliche Breite des jeweiligen Unterrichtsgegenstandes bzw. der in fachlichem Zusammenhang stehenden Unterrichtsggenstände ab."

 

Zitat aus: Bundesgesetzblatt, Jahrgang 2009,  Bildungsstandards im Schulwesen (4. Schulstufe der Volksschule: Deutsch, Lesen, Schreiben und Mathematik)

 

Ein ganz kurzer Ausschnitt aus der Fülle der Informationen, die wir zum Thema Neurobiologie des Lernens: "Wichtige Erkenntnisse aus der Gehirnforschung und deren Einfluss auf geänderte Lernsituationen" erhielten:

 

  • Mit Fragen wird der Denkprozess beim Lernenden angeregt.
  • Die beste Merkstrategie ist es, die Lösung selber zu finden.
  • Je intensiver wir uns mit Inhalten beschäftigen, desto eher hinterlassen sie Spuren im Gedächtnis.
  • Durch die Instruktion kann die Tiefe der Verarbeitung verändert werden.
  • Altes Wissen sollte beim Erlernen von neuem Wissen nicht vergessen werden.
  • Nur dann, wenn eine Regel immer wieder angewendet wird, geht sie in Können über.
  • Am besten behalten wir, was wir uns selbst erarbeitet und erübt haben!
  • Automatisiertes Wissen ist die Voraussetzung für Verstehensprozesse.
  • Lernprozesse sollten in erster Linie an nachvollziehbaren Zielen und Zwecken orientiert sein.
  • Emotionen spielen beim Lernen eine wichtige Rolle.
  • Angst erleichtert das rasche Ausführen einfacher Routinen, erschwert aber das lockere Assoziieren.
  • Je positiver die Folgen eines Verhaltens erlebt werden, desto häufiger wird es gezeigt und desto schneller wird es gelernt.

 

und so weiter ...

 

Beide Vorträge waren aufschlussreich und sehr interessant!

 

 

Vortragende:

 

VD Britta Nahrgang

Dipl. Päd. Christine Österreicher, M.Sc., M.Ed.


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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 15. Juli 2010 um 06:52 Uhr
 

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